LaKo 2011. Grün. Klimaneutral.

Verantwortung übernehmen.

Klimaneutral ist das Wort, das die Landeskonferenz (LaKo) 2011 in Freiburg prägen wird. Als Ausrichter sind wir Wirtschaftsjunioren Freiburg stolz darauf, erstmals eine Landeskonferenz der Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg klimaneutral durchzuführen.
Damit reagieren wir auf das zunehmende Bewusstsein der Menschen für die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit und folgen unserem Leitbild “Verantwortungsbewusstes Unternehmertum”. Gleichzeitig stehen wir ein für die weltweite Anerkennung unserer Stadt als “Green City” und freuen uns, einen weiteren Teil dazu beizutragen.

Gemeinsam mehr erreichen.

Die Wirtschaftsjunioren Freiburg sind besonders stolz darauf, die NaturEnergie AG, einer der führenden Ökostromanbieter in Deutschland, als Hauptsponsor gewonnen zu haben. Denn mit der Unterstützung des Unternehmens, das 100% auf Wasserkraft als Energiequelle setzt, findet die LaKo 2011 in Freiburg klimaneutral statt!
In enger Zusammenarbeit mit der Klimaschutzberatung ClimatePartner steht uns NaturEnergie mit Wissen, Erfahrung und konkreten Lösungen zur Seite, um die LaKo 2011 ressourcenschonend zu planen, durchzuführen und schließlich 100% klimaneutral zu stellen.

Was heißt “klimaneutral”?

Erfassen. Vermeiden. Neutralisieren.

Als “klimaneutral” bezeichnet man Unternehmen, Veranstaltungen oder Produkte und Dienstleistungen, deren unvermeidbare Treibhausgasemissionen berechnet und durch den Ankauf von Emissionszertifikaten ausgeglichen wurden.

Klimaneutral bedeutet also wahlweise, dass die Sache emissionsfrei produziert, genutzt und entsorgt wird (was selten ist) oder, dass die entstandenen Treibhausgasemissionen an anderer Stelle durch zusätzliche Klimaschutzprojekte eingespart werden, wodurch der negative Effekt auf das klimatische Gleichgewicht neutralisiert wird. Da allein der globale Gesamtgehalt an Treibhausgasen in der Atmosphäre für das Ausmaß des Klimawandels entscheidend ist, ist es letztendlich egal, wo die CO2-Emissionen entstehen. Deshalb können auch durch Klimaschutz-Ausgleichsmaßnahmen an anderer Stelle rechnerisch klimaneutrale Prozesse verwirklicht werden.

Was ist der CO2-Fußabdruck?

Berechnen. Begreifen. Unternehmen.

Der CO2-Fußabdruck (auch CO2-Bilanz genannt) ist ein Ansatz zur Ökobilanzierung. Er ist ein Teil des Ökologischen Fußabdrucks.

Unter dem Ökologischen Fußabdruck wird die Fläche auf der Erde verstanden, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen (unter Fortführung heutiger Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Das schließt Flächen ein, die zur Produktion seiner Kleidung und Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie, aber z.B. auch zum Abbau des von ihm erzeugten Mülls oder zum Binden des durch seine Aktivitäten freigesetzten Kohlendioxids benötigt werden. (Quelle: Wikipedia)

Der CO2-Fußabdruck misst die Emissionen schädlicher Treibhausgase, die durch die Verbrennung fossiler Energieträger, wie Kohle, Öl und Erdgas verursacht werden. Man kann einen CO2-Fußabdruck für einen einzelnen Menschen, eine Organisation oder eine Veranstaltung erstellen. Mithilfe des CO2-Fußabdrucks kann man erkennen, wo man CO2-Emissionen vermeiden und reduzieren kann. Er bildet somit die Grundlage für ein erfolgreiches Engagement für den Klimaschutz.

Lernen. Verstehen. Handeln.

Im Straßenverkehr, im Haushalt, in Sachen Ernährung, in Schule und Beruf, in Urlaub und Freizeit oder bei der Ausübung von Hobbies und Sport – jeder Mensch trägt durch den Ausstoß von CO2-Emissionen zum Klimawandel bei. Aber wer weiß schon, wie viel CO2-Ausstoß er tagtäglich verursacht? Und was kann jeder einzelne selbst tun um die Treibhausgase zu reduzieren?

Zu wissen, was hinter dem Begriff CO2-Emissionen steht und wie wir mit unserem individuellen Verhalten diese Emissionen beeinflussen, ist das erste Ziel eines “Klimarechners”. Er fragt alle wesentlichen Emissionsquellen ab, die zur Berechnung einer individuellen CO2-Bilanz notwendig sind. Hier kannst Du also Deinen ganz persönlichen CO2-Fußabdruck ermitteln!

Zum Klimarechner des Umweltbundesamtes

Mehr zum Thema Klimaschutz erfahrt Ihr auf der LaKo Trade-Show. Bei NaturEnergie AG bekommt Ihr Euren eigenen LaKo-CO2-Fußabdruck.

Was sind “Green Events”?

Wissen. Vermeiden. Kompensieren.

Die Organisation und Durchführung von so genannten „Green Events“ ist einer der bedeutendsten Zukunftstrends in der Tourismus- und Veranstaltungsbranche. Durch die umweltgerechte Gestaltung einer Veranstaltung kann zum einen der Umwelteinfluss einer Veranstaltung reduziert und zum anderen Kosteneinsparpotenziale realisiert werden.

Prinzipiell ist es möglich, jede Veranstaltung klimaneutral zu stellen. Zunächst sollte jedoch untersucht werden, an welchen Stellen CO2-Emissionen vermieden und gemindert werden können und erst im letzten Schritt, sozusagen als „ultima ratio“, die unvermeidbaren Emissionen durch Investitionen in anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Im ersten Schritt ist es daher wichtig, dass die CO2-Emissionsquellen erkannt werden. Bereiche wie z.B. Mobilität, Energie- und Papierverbrauch, Unterkunft und Catering, Abfallmanagement sowie Beschaffung der Produkte und Dienstleistungen spielen dabei eine große Rolle.

Was wir als Ausrichter tun.

Schritt 1: Auseinandersetzen. Erkennen. Vermeiden

Von Beginn an war für uns WJ Freiburg klar, dass eine LaKo in der Green City Freiburg nur klimaneutral stattfinden kann. Doch wie viel CO2 entsteht bei einer LaKo? Und worauf haben wir eigentlich Einfluss? Im Laufe der Vorbereitungszeit haben wir uns intensiv mit dem Thema Klimaneutralität auseinandergesetzt. Schon frühzeitig war uns klar, dass wir nicht nur Ausgleichszertifikate erwerben, sondern alles dafür tun wollten, die CO2-Emissionen bei der LaKo so gering wie möglich zu halten.

Erfahrt hier und natürlich auf der LaKo selbst, was wir dafür getan haben und tun werden:

Mobilität & Unterkunft

Der wichtigste Emissionsfaktor bei Veranstaltungen ist die Mobilität. Emissionen entstehen hierbei vor allem durch die An- und Abreise von Teilnehmern, Referenten, Sponsoren etc., durch den Transport von Waren, Abfällen, Aufbauten und Technik sowie durch die Mobilität vor Ort.

  • Hotels, Konferenzzentrum und LaKo-Locations: Kurze, fußläufige Wege.
    Ob Unterkunft, Seminare, Freizeitprogramm oder Abendveranstaltungen – bei der Erreichbarkeit unserer LaKo-Hotels und LaKo-Locations haben wir auf das Prinzip der kurzen Wege geachtet. Unsere Hotelauswahl hält für jeden Geschmack etwas bereit und verbindet Gastfreundlichkeit mit Klimaneutralität, denn alle LaKo-Hotels sind zentral nahe der Innenstadt und des Konferenzzentrums gelegen. Mit dem Best Western Premier Hotel Victoria zählt auch das „umweltfreundlichste Hotel der Welt“ zu den LaKo-Hotels.
  • ÖPNV, Fahrräder, Hybridfahrzeuge & Co: Klimafreundlich mobil vor Ort.
    Etwa 70% der weiter entfernten Freizeitevents und Betriebsbesichtigungen erreichen wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die restlichen Wege haben wir unter optimaler Auslastung von kleinen und großen Bus-Shuttles geplant. Auf den Schauinsland fahren wir mit der Bahn. Für kurze Zwischentransfers stehen Euch Fahrräder, Elektrofahrräder und Hybridfahrzeuge als Shuttles zur Verfügung!

Energie

Das Thema “Energie” ist bei Veranstaltungen direkt mit dem Thema “Mobilität” verknüpft, da hierbei eine große Menge Energie verbraucht wird. Es erstreckt sich jedoch darüber hinaus und spielt vor allem in Verbindung mit dem Veranstaltungsort [Wärme, Beleuchtung, Konferenztechnik] eine wichtige Rolle.

Auch hierüber haben wir uns im Vorfeld Gedanken gemacht und beispielsweise alternative Räumlichkeiten und Programmpunkte auch unter diesem Gesichtspunkt ausgewählt. So können wir in der Güterhalle zum Beispiel den gesamten Stromverbrauch am Gala-Abend erfassen. Alle nicht genau messbaren Energiepositionen fließen über Schätzwerte gemäß dem Leitfaden für Green Events in die Berechnung des LaKo-CO2-Fußabdrucks ein.

Catering

Ein ökologisch gestaltetes Catering kann einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung der Teilnehmer und zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks einer Veranstaltung leisten. So hat z.B. der Anteil von Fleisch und Milchprodukten durch den Anbau von Viehfutter und die Tierhaltung einen erheblichen Einfluss auf die Treibhausgasbilanz des Caterings.

  • Imbiss, Gala Menü & Gaumenfreuden: regional, saisonal, ökologisch erzeugt.
    Ob Verpflegung im Konferenzzentrum, Gala-Dinner oder der Pausenjoghurt zwischendurch- beim Catering haben wir auf die Verwendung von saisonalen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln und regionalen Produkten geachtet. 50% des Caterings wird vegetarisch sein. Lasst Euch überraschen!
    Für eine ausgewogene Ernährung beim Kinderprogramm sorgen unsere ortsansässigen Sponsoren Schwarzwaldmilch und der VITA Naturmarkt.
  • Wein, Bier und Softdrinks: badisch. heimisch. erstklassig.
    Auch die Getränkeversorgung haben wir überaus ressourcenschonend organisiert. Dabei werden wir von unseren Sponsoren hervorragend unterstützt. Die Freiburger Brauerei Ganter, die für das gesamte Wochenende Bier und Softdrinks zur Verfügung stellt, ist eine der klimafreundlichsten Brauereien in Deutschland. Dass der Wein aus unserer Region kommt ist natürlich auch Ehrensache!

Papier- & Abfallmanagement

Eine weitere wichtige Emissionsquelle stellen Druckerzeugnisse dar, die für eine Veranstaltung hergestellt, geliefert und anschließend entsorgt werden müssen. Hier bietet sich für Veranstalter die Möglichkeit, weitere signifikante Einsparpotenziale zu realisieren. Das Abfallmanagement zielt vor allem auf die Reduktion der Abfallmenge am Veranstaltungsort ab.

  • LaKo Info-Konzept: Papierverbrauch reduziert. Klimaneutral gedruckt.
    Unseren Papierverbrauch haben wir von vorneherein eingedämmt, so wird z.B. der Newsletter ausschließlich per E-Mail versandt und auch die Möglichkeit der Online-Anmeldung vermeidet zusätzlichen Papierverbrauch. Drucksachen wurden auf umweltfreundlichem Papier in kleinstmöglicher Stückzahl hergestellt. Und unsere Konferenzbroschüre wird 100% klimaneutral gedruckt!
  • Geschirr, Verpackung, Entsorgung: Durchdacht und ganz bewusst gewählt.
    An jedem Veranstaltungsort werden unsere Abfälle umweltgerecht entsorgt. Getränke werden nur auf Basis des Pfandsystems bereitgestellt. Auch mit ganz spezifischen Fragen, wie z.B. ob Einweggeschirr oder Mietgeschirr, das mit logistischem Aufwand verbunden ist, die klimaneutralere Variante ist, haben wir uns intensiv auseinander gesetzt und bewusst Entscheidungen getroffen.

Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen

Die Auswahl von Zulieferern, Dienstleistungsunternehmen und Produkten bietet eine weitere Stellschraube, die bereits in der Planungsphase zu einer Emissionsminderung für die Veranstaltung führen kann. Bei der Beschaffung von Produkten sollte zunächst immer abgewogen werden, ob es sich lohnt, bestimmte Gegenstände zu mieten anstatt zu kaufen. Das haben wir getan und nichts „unnötiges“ gekauft, sondern durch fast vollständig gemietetes Equipment zur Wiederverwendbarkeit von Produkten beigetragen. Bei der Wahl der Dienstleister haben wir ausschließlich auf lokale Anbieter zurückgegriffen, um auch hier den CO2-Ausstoß durch An- und Abfahrt so gering wie möglich zu halten.

Schritt 2: Erfassen. Berechnen. Kompensieren.

Bei der Erfassung der anfallenden CO2-Emissionen unterstützt uns die NaturEnergie AG. In enger Zusammenarbeit mit ihrem Kooperationspartner ClimatePartner, wurde für unsere LaKo eine individuelle Datenerfassungstabelle erstellt. Daraus ergibt sich dann die CO2-Bilanz, also der CO2-Fußabdruck der LaKo Baden-Württemberg 2011.

Der Letzte Schritt, um unsere LaKo klimaneutral zu stellen, ist die Kompensation, das heißt den global gesehen rechnerischen Ausgleich der anfallenden CO2-Emissionen. Die Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen erfolgt durch die Investition in ein Klimaschutzprojekt, das internationalen Standards entspricht. Welches Projekt konkret unterstützt werden soll, wird durch eine Abstimmung der LaKo-Teilnehmer entschieden.

Was Du als Teilnehmer tun kannst!

Mach mit. Mach´s grün. Sei klimaneutral.

Ein wichtiger Emissionsfaktor der LaKo 2011 entzieht sich unserem Einfluss – Eure An- und Abreise! Dennoch haben wir uns etwas einfallen lassen, um Euch zu motivieren, mitzumachen, denn jeder einzelne von Euch kann die CO2-Bilanz der LaKo 2011 positiv beeinflussen:

  • LaKo-Anfahrtsplaner. Eintragen. Gemeinsam fahren. Spaß haben.
    Plant eure An- und Abreise mit unserem LaKo-Anfahrtsplaner und bildet Fahrgemeinschaften. Für jeden Kreis haben wir ein eigenes Online-Tool erstellt. Fragt Eure Kreissprecher nach dem Link. Damit spart Ihr nicht nur CO2, sondern habt schon bei der Anreise eine Menge Spaß zusammen.
  • 5 Fragen für den Klimaschutz: Mitmachen, denn wir brauchen Euch ALLE.
    Um den genauen CO2-Ausstoß der LaKo zu erfassen, benötigen wir von ALLEN Teilnehmern die Anreise und Übernachtungsdaten. Dazu gibt es im Buchungssystem im Bereich “Meine Daten” 5 Fragen zur Berechnung der CO2-Belastung. Bitte beantwortet diese Fragen und speichert diese ab. Sollte sich noch etwas ändern, könnt ihr die Daten im Rahmen der Tradeshow noch korrigieren.
    Damit habt Ihr auch die Möglichkeit am NaturEnergie-Infopoint auf der Tradeshow Euren persönlichen CO2-Fußabdruck abzuholen und nehmt automatisch an der Verlosung exklusiver Preise der NaturEnergie – Limited Edition teil. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Was unsere Partner tun.

Überzeugungen. Werte. Aktivitäten.

Ob LaKo Sponsoren, Förderer oder Unterstützer – unseren Partnern ist Klimaschutz wichtig! Besucht die Infostände auf der Trade Show, lest in der Konferenzbroschüre, was Unternehmen tun, und lasst Euch inspirieren. Sicher sind Punkte dabei, die auch Ihr konkret in Euren Unternehmen umsetzen könnt. Nicht umsonst stehen wir Wirtschaftsjunioren für verantwortungsbewusstes Unternehmertum und stellen uns den Herausforderungen, die eine aktive Gestaltung unseres Wirtschaftsraumes und der Gesellschaft mit sich bringen.